Liebe Schwester, lieber Bruder, liebe Freundin und lieber Freund der Christlich-Islamischen Gesellschaft Karlsruhe,
in dieser weltweiten Krisenzeit – Krieg, Hetze, Hass – bleibt unser Ziel klar: Brücken bauen statt Mauern. Ostern erinnert uns daran, dass Opferbereitschaft, Geduld, Vertrauen und Hoffnung Kräfte sind, die uns verbinden und tragen.
Viele unserer Mitglieder arbeiten hauptberuflich in anderen Bereichen, doch sie setzen sich weiterhin ehrenamtlich für den Dialog ein. Sie opfern ihre private Zeit, um Menschen zusammenzubringen, Vorurteile abzubauen und Vertrauen zu stärken. Ihre Bereitschaft, trotz Vollzeitpflichten Zeit, Ressourcen und Herz zu investieren, macht unseren gemeinsamen Weg möglich.
Gemeinsam setzen wir uns für Frieden ein: Wir bringen unsere Werte in die Gesellschaft, fördern die Verständigung zwischen Christen und Muslimen und tragen so zu einem friedlichen Zusammenleben bei. Durch unsere ehrenamtliche Arbeit ergänzen wir uns gegenseitig und zeigen, dass gemeinsamer Dialog mehr ist als Worte – es ist gelebte Praxis.
Möge dieses Osterfest uns neue Kraft geben, mutig zu handeln, zuzuhören und solidarisch zu bleiben – für eine Welt, in der Würde, Respekt und Nächstenliebe unser Wegweiser sind.
Meinen christlichen Geschwistern wünsche ich Frohe Ostern sowie Frieden für alle
Najoua Benzarti
Muslimische Vorsitzende der CIGK
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Das Bild entstand am 28. März in Haus der Reformation in Neureut-Kirchfeld bei unserer Veranstaltung "Kochen verbindet – Pfarrer und Imame kochen und laden zum Essen ein". Gekocht haben Pater Bona (stehend 5. von links) afrikanisch, Pfarrer Erhard Bechtold (8.) eine rote Inge, Imam Emre Yunus Kilic von der Ditib-Zentralmoschee (9.) usbekisch, Imam Dr. Ali Elshafei von der Annur-Moschee (10.) ägyptisch und Pfarrer Albrecht Fitterer Pfeiffer (11.) als Gastgeber schwäbisch. Ehrengast war Frau Bürgermeisterin Yvette Melchien (7.), die uns mit ihren Grußworten im Dialog bestärkte und sehr gerne dabei war. Von den wohlgesättigten und nach anregenden Gesprächen gut gelaunten Leuten stellten sich zum Schluss einige zu dem Gruppenfoto auf.
